Wie alles begann…

Auf meiner Suche nach Freiheit, Wahrheit und Richtigkeit bin ich 1994 auf ein merkwürdiges Phänomen gestoßen.

Wieder einmal war der Punkt gekommen, wo alles zusammenbrach und ich nicht mehr wusste, was richtig und falsch war. Alles wurde mir egal und ich überließ alles seinem Schicksal, mischte mich nicht mehr ein und versuchte nicht mehr verzweifelt, alle Brüche im Innen und Außen zu kitten und zu heilen. Wo sollte es „langgehen“?

Dadurch, dass ich plötzlich alles zuließ, das Fühlen aller Gefühle, die in mir hochkamen, ohne sie zu filtern und zu bewerten, konnte ich mich tief fallen lassen in das Untergeschoss des Hauses meiner Seele, zum ersten Mal wirklich entspannen und erlebte erstaunt, dass sich trotzdem oder jetzt erst alles gut und richtig anfühlte.

Ich erkannte, dass wir in unserer Kindheit unter dem Einfluss von Unwissen und Hilflosigkeit ein vollkommen überflüssiges künstliches Ich aufgebaut haben – ich nannte es später das Oberflächenselbst -, das uns leiten soll im Leben und doch zu einem Gespenst wird, das wirkliches Leben verhindert.

Ich erkannte die Lebensqualität, die darin liegt, seine echten und wahren tiefen Gefühle und körperlichen, seelischen und geistigen Bedürfnisse wieder zuzulassen, und dass es nicht nötig ist, sie zu unterdrücken und zu verdrängen, wenn man innerlich frei sein will.

Aber noch mehr: mit dem Fließenlassen der Gefühle kamen Intuition, eine Sicherheit des Seins, „Gefühlssicherheit, Willenssicherheit, Verhaltenssicherheit“ – und ich lernte, immer besser die Spreu vom Weizen zu unterscheiden, das Falsche vom Wahren, das Unechte vom Echten, Authentischen, bei mir selbst und bei den anderen Menschen.

Es begann ein qualitativ hochwertiges Leben aus emotionaler Intuition auf allen Ebenen, vom Einfachsten bis zum Komplexesten, vom scheinbar Bedeutungslosesten zu den brisantesten, höchsten und existenziellsten Ebenen – plötzlich wurde alles ganz leicht und hell. Ich nannte es „die Heilung und Befreiung meines unteren Selbstes…“

Ich musste mir keine Sorgen – Gedanken – mehr darüber machen, ‚wo’s langgeht‘ oder was jetzt richtig war, sondern hatte Zugang und Eingang gefunden in eine gefühlvolle, kraftvolle, intensive und ‚leidenschaftliche‘ Welt, in der ich alle jeweiligen Gefühle des gegenwärtigen Moments spüren und daran entlanggehen konnte – alle Höhen und Tiefen mit eingeschlossen, selbstverständlich.

Ich glaube, damals fand ich wahrscheinlich zum ersten Mal in meinem Leben diese tiefe, innere Orientierung und Weisheit.

Aus dieser Erfahrung wurde „Wage zu fühlen – P 2000“ geboren, die Wiedereroberung des Hauses der Seele durch die „Heilung und Befreiung des unteren Selbstes“ auf dem Weg zum – ich nenne es den „Vollblutmenschen“.

In vielen Einzel- und Gruppenarbeiten mit unzähligen Menschen wurde diese Methode jahrelang weiterentwickelt.

Zusätzlich begann ich dann natürlich auch Trainer auszubilden und zu lizenzieren…

 

Dr. Martin W. Spiegel, Jahrgang 1952, spiritueller Name Ramón Castillo de Luz, Begründer des Ordens des Lotus und der Rose (Verbindung von Buddhismus und Christentum) und der gnostischen Kirche des Lichts Freikirche e.V., versteht sich als „Pionier in Psychologie und Philosophie, Persönlichkeitsbildung und Pädagogik“ .

„Ich hatte schon viele Jahre die fortgeschrittensten Felder der Geisteswissenschaften und therapeutischen Ansätze bearbeitet, bis mir in einer extremen Umwälzungsphase der Fall aus dem Oberflächenselbst in das ‚untere Selbst‘ geschenkt wurde, der die Grundspannung und Grundspaltung, in der jeder Mensch steckt, auflösen sollte.

In einer weiteren extremen Umwälzungssituation durfte ich dann erfahren, dass der wahre Ort unseres Bewusstseins nicht der Kopf, sondern das ‚Herz‘ ( = der Brustraum) ist, von dem aus wir unsere Wahrnehmungen haben und unsere Gedanken denken können. Urplötzlich erlebte ich, dass es nicht nötig ist, nachzudenken, um Probleme zu lösen – ja, dass Nachdenken Probleme gar nicht lösen kann -, sondern dass das reine Sich-Bewegen im Fühlen der Gefühle alle Lösungen und Loslassungen in sich birgt – und wie sehr Theorie und Praxis aller ‚Geisteswissenschaft‘ und Psychologie zwangsläufig im ‚Oberflächenselbst‘ gefangen bleiben muss….
Der ‚Fall ins Herz‘ – ich hatte überhaupt nicht gewusst, dass und was das ist – wurde mir zur Motivation, die innere Freiheit, Kraft und Stärke, Liebe und Größe, die darin liegt, so weit wie möglich unentgeltlich an Menschen weiterzugeben, denen es helfen kann.
So kam „P 2000″ zur Welt, eine revolutionäre Methode der Selbstbefreiung, die ich Ihnen aus eigener Dankbarkeit heraus heute schenken möchte.“
Dr. Martin Spiegel ist verheiratet und Vater von fünf eigenen und 2 adoptierten Kindern. Seine Hobbies sind Gitarrespielen, Singen, Tanzen, Tischtennis und Wandern, Lachen und Feiern.